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Souvenirs, Souvenirs

Passanten und Schauspieler mit viel Spaß dabei

Dass Digital Out of Home Menschen auf der ganzen Welt auf unterhaltsame Weise verbinden kann, zeigt die deutsche Lufthansa mit ihrer Kreativagentur Kolle Rebbe. Sie schicken Passanten in Düsseldorf mit einer außergewöhnlichen OOH-Lösung per Live-Stream um die ganze Welt.


Persönlich und außergewöhnlich

Die OOH-Lösung „Reisekiosk“ verbindet Passanten mit Kiosk-Verkäufern aus den USA (New York und Miami) und Asien (Hongkong und Tokio) über eine Technik, die auch in Videokonferenz-Systemen genutzt wird. Die Fußgänger wurden dabei in Düsseldorf von den Verkäufern im Kiosk persönlich in typische Urlaubs-Dialoge verwickelt und konnten z.B. über das deutsche Wetter lästern. Zusätzlich konnten die Passanten sich jeweils ein kurioses, landestypisches Produkt, wie zum Beispiel Baseball-Sammelkarten, ungewöhnliche Getränke wie japanische “Ramune Wasabi“ (Limonade mit scharfem Kren) oder Lippenpflege mit Speck-Geschmack aussuchen, und bekamen es in Echtzeit über einen Auswurfschacht geschenkt.  Möglich macht das ein im „Reisekiosk“ verbauter Snack-Automat, den die Verkäufer per Fernauslösung bedienten.

Werbung mit Spaßgarantie
Christian Kroll, Unitleiter Kreation Kolle Rebbe

Kreative DOOH-Lösungen fix in der Kampagne

Bereits 2016 hatte die Agentur Kolle Rebbe mit einer ungewöhnlichen OOH-Lösung, dem Lufthansa Reisekompass, eine enorm positive Resonanz auf ihren kreativen Ansatz. Für 2017 wurde der Reisekiosk entwickelt und auch im Jahr 2018 wird ein neues OOH-Highlight ein fester Bestandteil der Kampagne sein.

Christian Kroll, Unitleiter Kreation Kolle Rebbe, erklärt warum: „Für die Marke Lufthansa und für uns als Agentur ist das Thema Digital Out of Home sehr wichtig, vor allem wenn man es schafft, eine ganz andere Art der Kundenansprache zu finden. Der Kunde kann interagieren und Dinge entdecken. Das hat für den Kunden einen ganz anderen Erlebniswert und eine andere Halbwertszeit. Von dem lustigen Verkäufer im digitalen Reisekiosk erzählt er Zuhause.“

Intelligente Umsetzung

„Geöffnet“ war der Kiosk jeweils zu den Stoßzeiten rund sechs Stunden am Tag. In der Zeit, in der keine Live-Übertragung stattfand, wurden die Öffnungszeiten auf dem Screen angezeigt. Auch auf der Tourismusmesse ITB in Berlin wurde er heuer eingesetzt. Dabei war die Frequenz so stark, dass er fast durchgängig geöffnet werden musste. Die Verkäufer des Kiosk waren natürlich Profis, die aus den beworbenen Destinationen kamen. So konnten sie authentisch interagieren, es gab aber kein Zeitzonenproblem in der Übertragung. Für die ausgegebenen Goodies recherchierte die Agentur wochenlang, um einerseits möglichst exotische Produkte zu finden, die aber bereits in Deutschland vertrieben wurden und damit alle deutschen Prüfpflichten erfüllten. Die Resonanz auf die Aktion war sehr gut. Es ging sogar so weit, dass sich Menschen in Sozialen Medien verabredeten, um den Kiosk zu besuchen.

Laut Kolle Rebbe ist auch für den nächsten Kampagnen-Flight im Herbst der „Reisekiosk“ wieder fest eingeplant. Internationale Märkte sind auch bereits an dem Kiosk interessiert. Es könnte also sein, dass er im nächsten Jahr irgendwo in den USA oder in Indien steht und ein deutscher Verkäufer Passanten zu sich winkt, um ihnen Brezeln zu schenken.