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Werbeikone Piccadilly Lights wird interaktiv

Die Londoner Piccadilly Lights, eine der weltweit berühmtesten Out of Home-Werbeflächen, werden für die Zukunft fit gemacht. Seit Jänner dieses Jahres wird die 790 m²große Werbefläche am Piccadilly Circus einem Komplettumbau unterzogen.

Ab Herbst größter LED-Livescreen Europas

Bis dato war die riesige Fläche immer in vier - durch Marken wie zum Beispiel Coca-Cola - fixgebuchten Flächen und zwei buchbaren Flächen (One Piccadilly und The Curve) unterteilt. Die gesamte Fläche wird nach dem Umbau in zwei große Landscape- Segmente und vier weitere, digitale Werbeflächen aufgeteilt sein. Die größte Neuerung dabei ist, dass die Flächen mit dem Umbau in Europas größten LED Digital-Livescreen verwandelt werden.

Bis Herbst 2017 dauern die Umbauarbeiten

Sie sind dann ab Herbst 2017 mit Fast Speed Wifi, Publikums- und Autoerkennung ausgestattet. Interaktivität mit Wetter, Umgebung, Verkehr, Live-Broadcasting, Streaming und Integration von Social Media ist dann möglich. Insgesamt werden damit sechs werbetreibende Unternehmen regelmäßig ihren Content auf den Flächen ausspielen können. Immer am Ende einer digitalen 30-Minuten-Schleife in den Aufteilungen hat eines der gebuchten Unternehmen die gesamte Fläche von 790 m2 für sich. Die langjährigen Werbekunden Coca-Cola und Samsung haben ihr Werbeengagement auf den Flächen bereits vertraglich verlängert.

Zukunft Interaktion - auch in Österreich buchbar

Dass genau dieser Interaktionsfähigkeit die werbliche Zukunft gehört, zeigen die digitalen Werbeflächen der ÖBB Werbung bereits heute. Markus Kowalewski, geschäftsführender Gesellschafter der ZiiCON Media, setzt mit seinem Team für die heimischen ÖBB Railscreen-Flächen interaktive OOH-Werbelösungen um.

Markus Kowalewski, Geschäftsführender Gesellschafter ZiiCON

Kowalewski erklärt was die Screens bereits können: "Die responsiven Möglichkeiten der ÖBB Railscreen-Flächen teilen sich generell in zwei Kategorien. Zum einen können einzelne Spots als eigenständige Applikationen aufgebaut werden, deren Inhalte sich laufend automatisch z.B. aus dem Internet aktualisieren. So können tagesaktuelle Nachrichten aber auch Spots, die Wetter und Verkehr widerspiegeln, realisiert werden. In der zweiten Kategorie können Passanten direkt mit den Spots über Gesten interagieren und es entstehen interaktive Werbeinhalte, die Aufmerksamkeit erzeugen und den Betrachter in den Werbeinhalt mit einbeziehen. Die Werbung kann so aufgebaut werden, sodass der Betrachter über sein eigenes Spiegelbild mit virtuellen Objekten interagieren kann."

Lösungen, die Spaß machen

Was so kompliziert klingt, ist für den Konsumenten ein lustiger Zeitvertreib. So hat ZiiCON zum Beispiel für "Manner" eine Augmented Reality Anwendung für die ÖBB Railscreens entwickelt, in der Passanten virtuelle Mannerschnitten stapeln sollten. Ein integrierter Bon-Drucker hat erfolgreichen Spielern einen Gutschein für eine Mannerschnitte im nahegelegenen Manner-Shop ausgegeben.

Hochstapeln für eine süße Belohnung