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Public & Privat Screen 2016/2017-Studie erschienen

Zum zweiten Mal hat die Gesellschaft für Konsumforschung GfK im Auftrag des Münchner Digital Media Institute (DMI) eine repräsentative Studie zur Reichweite von Außenwerbung durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen einen deutliche Reichweitensteigerung digitaler Werbung im Vergleich zu den 2014-Daten. Die Stichproben umfassten dabei mehr als 11.000 Probanden die mittels CAWI, CAPI und GeoMap-Tracking abgefragt wurden. Bei den Ergebnissen sind sowohl durch neue Angebote als auch durch die Tatsache, dass das Digital Media Institut dieses Mal auch die Reichweite bei den "Nicht-Onlinern" gemessen hat, die Kontaktzahlen gestiegen.

Reichweiten der Public & Private Screens in Deutschland
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60 % Wochenreichweite, 75 % bei den Jungen

Mit knapp 468 Mio. Kontakten pro Woche haben die DOOH Medien in Deutschland seit der letzten Studie im Jahr 2014 einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Rechnet man noch die Videoboards dazu, die in diesen Zahlen nicht erfasst sind, liegt DOOH damit bei rund einer halben Milliarde Kontakte pro Woche. Die Wochenreichweite der DOOH Medien liegt bei knapp 60 Prozent; die Zweiwochenreichweite sogar bei rund 75 Prozent. In der Zielgruppe der 14-29 Jährigen liegt die Zweiwochenreichweite mit 90% sogar deutlich höher. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass man mit Digital Out of Home Medien besonders gut mobile Zielgruppen erreicht: Neben den Jungen werden auch Entscheider - also Vielflieger und Vielfahrer - überdurchschnittlich häufig erreicht.

Dr. Frank Goldberg, Geschäftsführer DMI Digital Media Institute: "Dass sich DOOH in den letzten zwei Jahren nochmal deutlich nach vorne bewegt hat, wussten wir. Aber dass wir mittlerweile bei einer halben Milliarde Kontakte pro Woche und einer Wochenreichweite von fast 60 Prozent liegen, hat uns dann doch überrascht. Auch die Wochenreichweite in die Zielgruppe der 14-29 Jährigen ist mit 75 Prozent enorm." Goldberg freut sich auch über die Trackingerweiterung in der Erhebung, denn: "Mit den Tracking Daten zur Smartphone Nutzung können die Mediaplaner nun sehr viel besser die Kombination von DOOH und Mobilen Medien planen."

Dr. Frank Goldberg, Geschäftsführer DMI Digital Media Institute

Am Bahnhof erreicht man die junge, mobile Zielgruppe

Anhand der Ergebnisse sieht man, dass es z.B. typische Entscheider-Touchpoints wie Flughäfen, Autobahnen und Taxis (aber auch Fitness Center) gibt, wo Menschen mit hohem Haushaltseinkommen zu treffen sind. Auch bei den Geschlechtern gibt es deutliche Unterschiede, die sich mit gängigen Vorurteilen decken: Während man die Frauen eher in Supermarkt und Apotheken erreicht, erwischt man die Männer durchgängiger an den Tankstellen und auf Flughäfen.

Nutzung der DOOH-Touchpoints nach Geschlecht
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Lieblingsplätze der unter 30Jährigen
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Ein Ort wo man beide Zielgruppen gleichermaßen findet und der Zukunftspotential hat, ist der Bahnhof. Denn wenn man sich die Nutzung nach Altersgruppen ansieht, liegt die Nutzung bei den 30- bis 49Jährigen bei 61 Prozent, während die 14- bis 29Jährigen - die Mobilität bereits modern und häufig nutzen - schon knapp unter 80 Prozent.

Studiendaten: Digital Media Institute, www.dmi-org.com