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3D-Prisma zeigt, was Autofahrer übersehen

Vor wenigen Tagen wurden in Düsseldorf die Gewinner des Out of Home-Wettbewerbs Plakat Diva 2017 vom deutschen Fachverband Außenwerbung (FAW) gekürt. Neben vielen außergewöhnlichen Out of Home-Lösungen ragte eine Kampagne besonders heraus.

In der Kategorie Beste Innovative Nutzung Out of Home ging Gold an Mercedes-Benz mit ihrer Lösung "Tod dem toten Winkel".

Von vorne ein ganz "normales" Citylight...
...von der Seite ein Aha-Erlebnis

Das Produkt war ein neuer Fahrassistent der E-Klasse von Mercedes-Benz. Um diesen kreativ in Szene zu setzen hatte die Agentur Publics Pixelpark für den Autokunden weltweit erstmals ein 3D-Prisma in der Außenwerbung eingesetzt. Der Betrachter erlebt dabei live beim Gehen um das Citylight die Gefahr des "Toten Winkels", der vor allem Radfahrer für den Autofahrer beinahe unsichtbar macht.

Thomas Niederdorfer, Geschäftsführer und Creative Director der Agentur We Make, zu der innovativen Lösung: "Die Kampagne für den Totwinkel-Assistent von Mercedes-Benz ist ein gutes Beispiel, wohin sich das Medium Plakat entwickelt. Weg vom klassischen, gedruckten Medium, hin zum interaktiven Medium im öffentlichen Raum. In Zukunft wird es immer mehr darum gehen, technische Innovation mit kreativer Exzellenz zu verbinden."

Auf die Frage wie wichtig es denn wäre bei bestehenden Medienformen wie Out of Home außerhalb der üblichen Parameter zu denken, antwortet Niederdorfer weiter: "Das Plakat der Zukunft ist ein digitales Medium. Geht man zum Beispiel auf einen Bahnhof, sieht man schon, wohin die Reise geht: Viele Plakatflächen sind Screens und die Motive kleine Filme oder Animationen. Auch das Denken der Kreativen wird sich in diese Richtung verändern müssen. Weg von einer sehr klassischen Denkweise, hin zu einem spielerischen Umgang mit einem völlig neuen Medium. Das Plakat der Zukunft ist der große Cousin des Smartphones."

Thomas Niederdorfer, Geschäftsführer und Creative Director der Agentur We Make

Fotos © Mercedes Benz, Agentur WeMake