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"Wir werden nicht wissen, ob wir schon im Himmel angekommen sind"

Drei Millionen Euro werden benötigt, um die historische Riesenorgel im Wiener Stephansdom zu restaurieren. Um das Spendenaufkommen auf eine möglichst breite Basis zu stellen, hat die Werbeagentur Demner, Merlicek & Bergmann (DMB) für die Erzdiözese Wien eine multimediale Kampagne entwickelt.

Himmlische Freude durch glückliche Spender

Spender als Schutzpatrone

Wolfgang M. Rosam, Mariusz Jan Demner, Toni Faber, Günther Geyer und Christoph Schönborn präsentieren die Spendenkampagne

Herzstück ist neben der Website riesenorgel.at eine digital Signage Installation direkt im Stephansdom: Jeder Spender wird durch Hochladen seines Portraitfotos auf die Website zum "Heiligen". Das Ikonenbild, das den jeweiligen Spender als Schutzpatron darstellt, wird auf dem digitalen Screen angezeigt. Darüber hinaus können die Spender das Bild auch auf ihren Social-Media-Kanälen teilen. Danach wird man noch als Schutzpatron in einem Goldenen Buch angeführt, das bis 2020 virtuell auf der Webseite einzusehen ist und danach in die Orgel eingebaut wird.

"Diese Kampagne wurde von der Agentur kostenlos entwickelt und wir danken den vielen Partnern auf Medien- und Produktionsseite für ihre großzügigen Beiträge", so DMB-Chef Mariusz Jan Demner. "Als besonderen Dank erhält jeder Spender nach Hochladen seines Porträtfotos ein persönliches Ikonenbild. Größere Spender bekommen Anstecknadeln oder auch eine der 2.000 ausgedienten Orgelpfeifen."

Jahrzehntelange Stille

Die Riesenorgel soll am Ostersonntag 2020, den 12. April, zum ersten Mal nach Jahrzehnten wieder erklingen. Das wären auf den Tag genau 75 Jahre, nachdem ihre Vorgängerin - die alte Riesenorgel - beim großen Dombrand kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs völlig zerstört wurde. Dompfarrer Toni Faber freut sich jetzt schon darauf: "Wir werden nicht genau wissen, ob wir schon im Himmel angekommen sind, wenn wir die himmlischen Klänge der Orgel hören werden. Ich danke jetzt schon allen, die diese Spendenaktion unterstützen."

Fotos: © Demner, Merlicek & Bergmann